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Ein wahrer Sportfreund tritt ab - Danke Jan

Nach 16 Jahren ist Schluss. Ebenso wie unsere Bundesmutti mit der Raute hat sich der langjährige Vorsitzende der Sportfreunde Marbach, Jan Hähnlein, entschieden, zur Neuwahl des Vorstandes nicht wieder anzutreten.

Normalerweise kann es uns ja egal sein, welcher Vorsitzende in einem anderen Verein gewählt wird. Wenn aber selbst wir es bedauern, dass der „ewige Vorsitzende“ unserer Marbacher Sportfreunde zukünftig nicht mehr Jan Hähnlein heißt, ist dies ein klares Indiz: Jan, du hast in deiner Amtszeit vieles richtig gemacht. Du hast die Interessen deines Vereins stets vertreten, die Sportfreunde sind während deiner Amtszeit sowohl in der Mitgliederzahl als auch in der Breite eures Angebots der wohl mit Abstand größte Verein im Ort geworden. Und dennoch warst du auch für uns immer verlässlicher Ansprechpartner, wenn es Probleme zu lösen galt, wenn wir eure Unterstützung brauchten, wenn wir gemeinsam nach eurem Slogan „Marbach Great Again“ machen wollten.

Sogar der MKC-Osterhase hatte keine Scheu, mit Jan ein Bier trinken zu wollen (Archivfoto).


Insofern passt der Name deines Verein doch so treffend auf dich: Du bist zweifellos SPORTverrückt (wer sonst sitzt 24h auf einem Klapprad oder paddelt bis nach Hamburg?) und wir haben das Miteinander mit dir stets als FREUNDschaftlich empfunden.

Es wäre auch kein Abschied à la Hähnlein, wenn er nicht in seiner Statusmitteilung schreiben würde: „… und bin auch für Fragen weiterhin für euch erreichbar.“ Wir nehmen dich beim Wort! 😉

Daher möchten wir zu deinem Abschied vom Vorsitz Danke sagen. Wir wünschen dir für all das, was du zukünftig anstelle deiner Vorstandstätigkeit machen willst, immer die nötige Zeit, viel Spaß und natürlich auch Erfolg, insbesondere bei deinem Engagement für die Kinderdemenz NCL Stiftung.. Und deinem Nachfolger wünschen wir natürlich eine ähnlich glückliche Hand bei der Lenkung der Vereinsgeschicke und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. Schließlich soll das Hähnleinsche Bestreben um ein großartiges Marbach auch zukünftig für uns Marbacher Vereine eine Maxime bleiben.

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„Was war das gestern für ein Getümmel.
Hier in Marbach ist des Narren wahrer Himmel.
Zufrieden jauchzet gross und klein:
Hier bin ich Narr, hier darf ich‘s sein!“

Frei nach J.W. von Goethe, Der Osterspaziergang

Das Besondere an Goethes Osterspaziergang ist, dass man ihn gerade in diesen Tagen gern zitiert. Weil Ostern ist, weil es Weltliteratur ist, weil man einfach viel Weisheit aus dem Gedicht ziehen kann. Oder vielleicht, weil wir im österlichen Frühling einfach aufblühen wie einst Dr. Faust, als er die aus der Stadt strömenden Menschen sah, um die Auferstehung des Herrn, also Ostern, zu feiern.

Eine Jahrhunderte alte Tradition seit 2011 - so schreiben es die MKC-Geschichtsbücher - ist die gemeinsame Osterfeier der Vereinsmitglieder. Mit richtigem Hasen 🐰, genau genommen einem als Osterhase kostümierten Jungminister, kommen die Mitglieder am Vereinsheim zusammen. Vorher muss der Hase eine Reihe von Aufgaben erledigen, um sich dann, nach seiner Hasenrunde, zufrieden auf seinem Stuhl zurücklehnen zu können und festzustellen, dass er nun auch diese Jungminister-Aufgabe absolviert hat: Hier bin ich Narr, hier darf ich‘s sein,

In diesem Jahr war Minister Sascha Iffarth kurzerhand ins Hasenkostüm geschlüpft. Und dieses Jahr war vieles anders als in früheren Jahren. Der Hase hatte seinen kleinen Hasen-Assistenten, Saschas ebenfalls hasenmäßig kostümierte Tochter Anni, dabei. Und eine Entourage, die selbst Goethes Faust als „Marbacher Getümmel“ ausgemacht hätte. Wäre der Marbach ein schiffbarer Fluss, hätten die Zeilen des „bis zum Sinken überladenen Kahns“ sinnbildlich kaum besser beschreiben können, was für eine Meute Sascha Hase auf seinem Weg begleitete.

Fast 3 Stunden war der Tross unterwegs, stattete neben diversen Ministeradressen auch Marbachs höchster Repräsentantin, Ortsteilbürgermeisterin Katrin Böhlke, einen Besuch ab. Und schließlich erreichten Sascha & Friends wohlbehalten das Vereinsheim, um dort gemeinsam mit den Wartenden den Nachmittag bis in den Abend hinein österlich zu feiern. Mäcky ließ es sich nicht nehmen, auf dem Zerrwanst in die Tasten zu greifen. Dank der Kochkünste einiger Ministerfrauen und Eddies Einsatz am Grill war hierbei auch fürs leibliche Wohl gesorgt und natürlich hatten wir auch ganz schön Durst nach der Runde, der ebenfalls gestillt werden konnte, Ausgeklungen ist der Abend nach nochmaligem Ortswechsel am Feuerschalenfeuer von Minister Hanemann im Geströdig, es war ein rundherum gelungener Tag.

Bei aller Unterhaltung dürfen natürlich auch die besonderen Vorkommnisse nicht verschwiegen werden. Florian Sliwka, der unlängst noch krankheitsbedingt verhinderte Interessent an einer Mitgliedschaft im Elferrat, unterstrich noch einmal offiziell dieses Interesse und stellte seinen Antrag vor der versammelten Ministerriege. Und nachdem alle Minister zu dieser Zusammenkunft ordnungsgemäß geladen und die Mehrheit derselben anwesend und stimmberechtigt waren, hat man kurzerhand Beschluss über die Entscheidung an Ort und Stelle gefasst. Mit überwältigender Mehrheit wurde im Weiteren die Ministerschaft von Florian bestätigt, hierzu gratulieren wir dir ganz herzlich.

Doch dann kam es noch verrückter, Hielt sich in der Vergangenheit immer hartnäckig das Gerücht, nur Männer könnten Minister*In beim MKC werden - dies kann durch unsere Satzung in keiner Weise bestätigt werden - stellten mit Anne Kalupke und Nicole Iffarth zwei langjährige Mitglieder weiblichen Geschlechts ebenfalls einen solchen Antrag. Und da beide in der Vergangenheit schon wiederholt unter Beweis gestellt haben, dass sie Närrinnen durch und durch sind und sich im Verein stark engagieren, gab es aus der Runde keinerlei Vorbehalte, die beiden als erste Ministerinnen des MKC mit ebenso überwältigender Mehrheit aufzunehmen. Auch euch gilt unser herzlichster Glückwunsch.

Der April ist nun schon ein paar Tage alt, das nächste Highlight, auf das wir nun hinarbeiten, wird unser vereinsinternes Sommerfest am 2. Juli sein. Und dann wird es ja bald auch schon wieder Zeit, sich auf die 62. Saison vorzubereiten. Mit so vielen neuen Gesichtern klingt das ja fast nach einem Kinderspiel! 😉

OsterhasiPS: An dieser Stelle wünschen wir allen Närrinnen und Narren, Marbacherinnen und Marbachern sowie allen Freunden und Partnern des MKC ein schönes Osterfest.

Neue Männer braucht das Land

Als Ina Deter 1982 diesen Song veröffentlichte, war der MKC gerade dem Teenageralter entwachsene 20 Jahre alt. Nun, weitere 40 Jahre später, ist der Verein dann wohl schon als Senior zu bezeichnen. Wir sind sehr froh, dass unsere Elferratsmitglieder für gewöhnlich die Zugehörigkeit zu demselben als Mitgliedschaft „auf Lebenszeit“ begreifen. Allerdings sind eben diejenigen, die schon närrisch waren, als Ina Deter nach neuen Männern verlangte, zwischenzeitlich auch größtenteils zumindest beruflich in den Ruhestand eingetreten.

Ergo geht es uns ein wenig wie der Ina. Gut, im Gegensatz zu ihr sind wir nicht so verzweifelt, die Nachwuchssuche ins Werbefernsehen bringen und uns zur Not neue Männer kaufen zu wollen. Aber natürlich freuen wir uns, wenn sich neue Mitglieder ein Bild davon gemacht haben, dass das, was wir tun, eine runde und gute närrische Sache ist und dann diese Worte in einer Versammlung sagen, die ihr Leben fortan grundlegend verändern werden: „Ich möchte Minister beim MKC werden!“

Am gestrigen Abend war es dann mal wieder so weit. Es schien ein gutes Omen gewesen zu sein, dass wir wegen der Jahreshauptversammlung unserer Freunde von der Feuerwehr 🚒, die parallel in unserem Vereinsheim stattfand, kurzerhand ins Schlösschen ausgewichen waren. Denn war leider ein Interessent auf die Ministerschaft wegen seiner positiven Grundhaltung, nein, seines positiven Tests an der Teilnahme gehindert, standen überraschend doch zwei junge Herren im Raum, als die Sitzung begann. Was heißt hier „Jung“, bei Lichte betrachtet sind die beiden Herren in der Altersklasse 40g vielleicht doch nicht mehr das, was man üblicherweise als jung bezeichnet. Aber zweifelsfrei standen da zwei „Männer im besten Alter“.

Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt: Beide haben nun schon eine geraume Weile eine intensive Verbindung zum Verein gehabt, beide schienen zu wissen, worauf sie sich einlassen, beide haben sich getraut. Und der Elferrat hat komplett einstimmig entschieden: „Ja“ zur einvernehmlichen Aussetzung der Ministeranwartschaftszeit, „Ja“ zur Abstimmung über beide Personalien noch in der Sitzung und unter Anwesenheit der Anwärter, „Ja“ für die Aufnahme von Alexander Soer, „Ja“ für die Aufnahme von Hendrik Fuchs. Ein bisschen war es wie bei den Wahlen der Kandidaten der Nationalen Front, aber was der Karneval zusammengeführt hat, das können die Narren gut leiden - so, oder so ähnlich sagt es ja sogar das Matthäus-Evangelium.

Wir begrüßen also unsere beiden Jung-Minister Alexander und Hendrik, aka Ali und Henne, in unseren Reihen und freuen uns auf viele gemeinsame Stunden im Verein und für unser Publikum.

Marbachia Johei!

PS: Ein kleiner Nachtrag noch zum leider positiven Ministeranwärter, der der Sitzung nicht beiwohnen konnte. In einer Telefonschalte direkt aus dem Versammlungsraum hat er seine Absichten noch einmal bekräftigt, dem Beispiel der beiden Neuminister folgen zu wollen. Theoretisch hätten wir also auch über seinen Antrag befinden können, wäre da nicht die Tradition. Ebenso wenig wie ein schriftlicher Antrag genügt halt auch der telefonische nicht, um die Ministerwürde zu erreichen. Wir haben den Anwärter daher für die nächste Sitzung nochmal ganz offiziell eingeladen. Wenn er es sich bis dahin nicht noch anders überlegt, dann waren Alexander und Hendrik nicht die letzten, die in unseren engsten Vereinskreis aufgenommen werden konnten. Und wie sehr freuen wir uns schon, dass wir nun auf Jahre Vorrat an Ausfahrtsorganisatoren, Weihnachtsmännern und Osterhasen haben!

"So wie du warst, bleibst du hier,
So wie du warst, bist du immer bei mir.
So wie du warst, erzählt die Zeit,
So wie du warst, bleibt so viel von dir hier"

Am heutigen Tag erreichte uns die traurige Nachricht, dass unser Minister beim MKC, Gerd Kupfer heute Morgen im Alter von gerade 75 Jahren gestorben ist.

Gerd

Gerd beging vor wenigen Wochen sein 50. Jubiläum der Mitgliedschaft in unserem Verein. War er zuletzt auch kaum mehr bei Vereinsaktivitäten gesehen, so blieb er doch bis zu seinem Tod ein "Mann mit der roten Jacke", ein Minister des MKC. Und wenn ein Mensch 2/3 seines Lebens einem Verein gewidmet hat, dann können Worte wie die aus dem obigen Text der Band Unheilig einfach treffend beschreiben, womit wir uns doch in der Trauer so schwer tun: Die richtigen Worte zu finden. So, wie du warst, Gerd, erzählt die lange Zeit, die du Teil unserer Gemeinschaft warst. So wie du warst, wird so viel von dir bleiben, wirst du immer ein Teil der Geschichte des MKC sein. Dafür gilt dir unser Dank.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt in den schweren Stunden des Abschieds seiner Familie, möge euch die Erinnerung an Gerd Kraft und Zuversicht geben.

BildMaterial gesucht

Mit einer ganz großen Bitte wenden wir uns heute an alle Teilnehmer des 3. Frühschoppens des Marbacher Karneval Club e.V. am 26.02.2022:
Leider ist an dem Tag unser Haus- und Hoffotograf ausgefallen. Uns fehlen daher viele wichtige Bilder/Videoclips dieser Veranstaltung ausgerechnet im Jahr unseres 60. Vereinsjubiläums.

Wie hat mal ein langjähriger Chronist unseres Vereins so treffend gesagt?
Was nicht auf Bildern oder mit Videos dokumentiert ist, hat nicht stattgefunden.

Es wäre schade, wenn hier eine Lücke entsteht. Aus unserem Elfer- oder vielmehr Siebenerrat konnten wir von der Bühne aus sehen, dass es immer wieder Gäste gab, die Fotos oder Videos gemacht haben. Darum unsere Bitte:
Schickt uns eure Impressionen von diesem Tag. Gern per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder ihr ladet sie direkt hier hoch.

Wir möchten gern eine Bildergalerie von diesem Tag zusammenstellen und sind daher auf eure Mithilfe angewiesen.

Vielen Dank im Voraus....