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Erinnert ihr euch noch an den 1. Lockdown? Als man plötzlich zu einer Uhrzeit klatschend auf dem Balkon stehen sollte?
Wir meinen das keineswegs despektierlich, die Leistungen, die viele da gebracht haben, war das Klatschen zweifelsfrei wert, vielleicht zu wenig.

Doch ‚feiern‘ wir im 6. Monat Lockdown. Und wer klatscht noch???

Haute wollen wir uns sinnbildlich auf den Balkon stellen und klatschen - denn wir haben die tollsten Trainerinnen der Welt. 
Denn sie machen nicht einfach Schluss, weil Lockdown ist, weil Corona uns im Griff hält. Sie geben immer ihr Bestes, machen, was geht, um gerade die jüngsten bei Laune zu halten. Wobei das schwer genug ist, nach einem halben Jahr Trainingsverbot.

Doch sie verzagen nicht und machen sogar den Osterhasen, wo dieser behördlich zur Kontaktvermeidung lieber verjagt würde.

Also kurz und gut, sie haben unsere Kleinsten überrascht und verdeutlicht, dass Vereinsleben einfach mehr als Mitgliedsantrag und -beitrag sein soll. Ganz wie im Werbeslogan der WWK, wir sind EInfach eine starke Gemeinschaft. Dafür gilt euch unser Dank und unser symbolisches Klatschen auf dem Balkon.

Doch am allerwichtigsten ist, die Kleinen haben sich gefreut. Das ist das Fundament, auf dem wir für die Zukunft bauen, das ist der MKC, auf den ich steh’.

Hier noch unser zugehöriger Facebook-Beitrag:

Auferstanden - Ein Ostergruß vom MKC

Bewertung: 5 / 5

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Ostern - das Fest der Auferstehung Jesu‘.

Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt - der Text der Nationalhymne der Deutschen Demokratischen DDR von Johannes R. Becher, dessen Worte so optimistisch zukunftsgerichtet waren, dass die DDR-Führung den Text schließlich lieber verschwieg.

In diesen Tagen begehen wir das 2. Osterfest, das so recht keines sein will. Kontaktbeschränkung, Lockdown - keine legale Zusammenkunft für größere Familien und erst recht keine in einem Verein. Wie gern hätten wir in diesem Jahr endlich wieder am Gründonnerstag einen Jung- oder auch Nicht-mehr-ganz-so-jung-Minister in ein Osterhasenkostüm gesteckt und durch unser Dorf „gejagt“, um uns schließlich alle gemeinsam im Vereinsheim zu treffen und endlich mal wieder Vereinsarbeit zu machen. Nämlich ganz satzungsgemäß durch gesellige Zusammenkünfte Freude zu verbreiten und Menschen einander näher zu bringen.

Heute, nachdem der Karfreitag nun auch vergangen ist, wissen wir einmal mehr: es war kein schlechter Traum, der Lockdown wird fortgeführt und unsere Leidenszeit dauert an. Zugegeben, mit Jesus‘ Passion, die schlussendlich am Kreuz endete, sind die von der MPK beschlossenen Beschränkungen, die zumeist durch die Landesfürst*innen wieder aufgeweicht werden, kaum vergleichbar. Allerdings ist Jesus bereits am 3. Tag wieder auferstanden. Unsere „Leiden“ dauern nun schon mehr als ein Jahr und es sieht - dank der sagenhaften Krisenbewältigung unser Polit-Eliten - nicht so aus, als ob der Spuk in 3 Monaten schon vorbei wäre.

Und damit sind wir dann doch wieder bei Johannes R. Becher:

Auferstanden aus dem Lockdown
und der Hoffnung zugewandt,
dass beendet bald der Alptraum,
weil der Spahn noch Impfstoff fand.
Wenn die Inzidenz gesunken
und man Trän‘n der Freude weint,
weil Corona ist bezwungen,
dann ist dieser Spuk vorbei
und wir wieder VEREINt,
beim MKC vereint.

Bleiben Sie optimistisch, bleiben Sie närrisch, bleiben Sie gesund.
Wir wünschen Ihnen schöne Osterfeiertage im Kreise Ihrer Familien und viel Erfolg beim Eiersuchen.

April, April - Ein Wort in eigener Sache

Bewertung: 5 / 5

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Es gibt Tage im Jahr, die mit einer bestimmten Sache assoziiert oder Tradition verbunden werden.

Das Jahr beginnt mit Neujahr, für viele gleichbedeutend mit dem 1. Tag, an dem die eigenen guten Vorsätze, die keine 24 Stunden alt sind, erst mal verschoben werden.

Frauentag heißt für viele Männer, einen Blumenladen zu suchen; Muttertag die Suche zu wiederholen.

Für eben diese Spezies ist der Männertag dagegen der Feiertag schlechthin, an dem man sich selber feiert. Viele, die sonst den Spaziergang meiden wie der Teufel das Weihwasser, spazieren dabei kilometerweit durch die Natur. Gern werden an diesem Tag auch in wochenlanger Kleinarbeit gefertigte Zugwagen, Karren oder sonstige Vehikel zur Ausfahrt genutzt (Achtung! Nicht zu verwechseln oder gleichzusetzen mit der gleichnamigen jährlichen Ausfahrt des MKC!). Der Tag nach „Vatertag“ ist dann für viele „Katertag“, verbunden mit einem Tag Urlaub oder Überstundenabbummeln.

Natürlich hat fast jeder von uns Erinnerung an mindestens ein Ostern, an dem er mehr Eier versteckt hat, als die Kinder bzw. Enkel dann gefunden haben.

Vergessen will ich in dieser Aufzählung natürlich nicht Weihnachten, früher das Fest der Liebe, heute eher das des Konsums. Denn nachdem die Liebsten am 24. mit Geschenken überhäuft worden sind, beschenken wir uns danach selbst mit Fetten, Zucker, Alkohol und sonstigen ungesunden Dingen - getreu dem Motto

„Wer nicht ‚waagt‘, der nicht gewinnt!"

Und das Fest der Feste ist für jeden Karnevalisten selbstredend der Karneval, über Wochen gehend und am 11.11. eines jeden Jahres beginnend.

Normal muss man sich ja diese jährliche Saisoneröffnung mit dem Martinsfest „teilen". Aber die Erfurter Kirche hat da schon immer ein Einsehen mit uns Narren und veranstaltet das hiesige „Laternchen“ bereits am Vorabend auf dem Domplatz. Das ganze Jahr predigen wir Erwachsenen: „Messer, Gabel, Scher´ und Licht sind für kleine Kinder nicht“, um eben unsere Kleinen an diesem Abend mit Kerzenlicht, umhüllt von einer gut brennenden Papierlaterne, von Haus zu Haus zum Singen und Rezitieren zu schicken.

Aber seitdem wir nicht mehr gen Osten, sondern nur nach Westen schauen, wird diese Tradition immer mehr durch das amerikanische Halloween, einer Mischung aus Kinderfasching und Klingelparty, abgelöst. Das Singen wird dabei durch die Quizfrage „Süßes oder Saures?" ersetzt.

Wie meinte schon der große Heinz Erhardt: „Einen hab‘ ich noch“ - es gibt da noch einen festen Tag im alljährlichen Kalender, den 1. April. Kein Feiertag zwar, aber quasi der Urtag der ‚fake news‘.

Selbst versucht man andere, mit erdachten Falschmeldungen zu veralbern, um gleichzeitig hinter jeder noch so unklaren Aussage einen Versuch zu sehen, in den April geschickt zu werden.

Wenn der MKC zum Beispiel jetzt behaupten würde, dass die „Stammtischbrüder“ in der nächsten Saison nicht nur singen, sondern dazu ihren Nachhauseweg vom Stammtisch tänzerisch nachbilden werden, so könnte man ins Grübeln kommen, ob das nicht ein neuer Programmgag sein soll.

Genauso kam ich ins Grübeln, als ich am 1. April auf unserer Homepage im Terminkalender las, dass am Silvesterabend eine Versammlung angesetzt ist.

Ist das ein Gag des MKC-Vorstandes?

Oder ist in der kommenden Saison so viel vorzubereiten und zu organisieren, dass auch dieser Abend mit genutzt werden muss?

Oder verbirgt sich ganz einfach eine neue Veranstaltung des MKC dahinter, die noch unter dem Arbeitstitel „Versammlung" läuft ? 

Als ich am 2. April, am 3. April, am 4. April ... im Homepage-Terminkalender immer noch las, dass der Silvesterabend weiterhin für die Versammlung verplant ist, wusste ich, der Vorstand meint es ernst!

Nun frag‘ ich mich eigentlich nur noch: Was muss ich an diesem Abend vorbereiten? Oder besser noch: Wann kommt meine Einladung???🤔

Osterspaziergang 2021

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„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche, durch des Frühlings holden belebenden Blick. Im Tale grünet Hoffnungsglück.“

Wer kennt sie nicht, die Zeilen aus Goethes Osterspaziergang. Den Sinneswandel des Dr. Faust, weg von negativen Gedanken vom Vortag, an dem er seinem Leben noch ein Ende setzen wollte, hin zu einer wiederentdeckten Lebensfreude, die das Ende des Winters, die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings, die Feierlichkeiten zum Osterfest und das bunte Getümmel der Leute ihm geben.

Große Worte, die der alte Goethe da verfasst hat, sprechen sie uns doch eigentlich aus dem Herzen: der Winter ist vorüber und mit den steigenden Temperaturen und der steigenden Verfügbarkeit an Impfstoff waren auch wir beseelt davon, „aus dem hohlen finstern Corona-Tor“ wieder raus in unser Leben zu kommen, das uns vor der Pandemie so lieb und teuer war.

Naja, so richtig war das dann ja nun nichts, denn „an Impfstoff fehlt‘s im Revier, wir nehmen weiterhin Durchhalteparolen und den Lockdown dafür“.

Zum Glück hat auch unser MKC so einen großen Dichter, (Johann Wolfgang von) Hütte, der den Osterspaziergang kurzerhand ins Jahr 2021 transformiert hat. Mit seiner „Mischung aus dem Original und heutiger Realität“ schildert er seine Eindrücke zur Lage der Nation, sehr treffend, wie wir finden. Mit Lockerungen und Modellversuchen versucht man nun, uns ein Stückchen Normalität zurückzugeben. Bei aller Freude hierüber: Nach Monaten des downgelockten Kampfes um sinkende Inzidenzen birgt dieser Weg ein großes Risiko, denn trotz Einschränkungen haben die Mutanten aus England, Südafrika oder woher auch immer den Inzidenzwert „auf höckstem Niveau“ - wie es unser scheidender Bundestrainer formulieren würde - gehalten.

Und nun haben wir auch noch zu wenig Impfstoff. Oder solchen, der zu viel Risiko in sich tragen soll. Wobei? 7 Thrombosen auf 1,6 Mio. Impfungen wirkt als überschaubares Risiko, wenn die Anti-Babypille die gleiche Fallzahl schon bei 10.000 Menschen erreicht.

Naja, wie auch immer. Beim Pandemie-Krisenmanagement unserer Regierigen - so schrieb es erst kürzlich einer der Stammtischbrüder - werden wir wohl dieses Jahr nicht mehr an den Stammtisch kommen. Und nächstes Jahr gibt es womöglich keine Stammtische mehr.

Und damit kommen wir wieder auf den Hütteschen Osterspaziergang zurück, den wir gleich mal auf unsere Startseite gestellt haben. Möget auch ihr beim Lesen den Optimismus behalten oder gar zurückgewinnen, dass wir uns irgendwann wieder ins Getümmel werfen können oder auf lustigen, bis zum Sinken beladenen Nachen Boots- oder Kreuzfahrten machen können. Oder einfach an den Stammtisch zurückkehren. Und dann grünt auch für uns wieder Hoffnungsglück.

Bitte bleibt närrisch!

Bewertung: 5 / 5

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Als sich vor einigen Tagen unser Facebook-Pionier-Minister Harald Dressler aus dem operativen Social-Posting-Geschäft mit der Ankündigung zurückzog, dass dies zukünftig intim, äh, im Team erledigt werden soll, war dies keineswegs eine leere Versprechung. Viel zu bedeutsam ist die regelmäßige Information aller Interessierten über unsere Vereinsnews (kurz: unsere Social Media Präsenz) mittlerweile, um sich als aktiver Verein in der Außendarstellung zu präsentieren und sowohl Mitglieder als auch Freunde und Förderer sprichwörtlich ‚mitzunehmen‘.

Heute freuen wir uns daher, einen unserer neuen Redakteure mit seinen Gedanken zum Karneval - Rückblick und Ausblick - vorstellen zu können: Hütte, auch bekannt als einer unserer Büttenredner namens Ralf Hüttner. Als närrischer Verbalunterhalter wird er zukünftig Teil unseres Redaktionsteams sein. Hier sein 1. Artikel!

 

Stellt euch vor, du wirst 60. und keiner kommt

Ein nicht ganz ernst gemeinter Rückblick und Vorschau

Stellt euch vor, du wirst 60. und keiner kommt.

Gut, es soll Leute geben, denen das gefällt. Wiederum andere feiern zwar bis zum 50. wie wild, stellen dies aber danach sofort ein, weil sie auf ihrer eigenen Party nicht die ältesten sein wollen.

Wenn aber ein Karnevalsverein 60. wird und keiner kommt, ist das nicht närrisch.

Da ist guter Rat teuer (und für teuere Sachen hat ein Verein nie Geld) oder einfach gesagt: "Da sind Ideen gefragt."

Idee 1 wäre, einfach im Kalender weiterzugehen und in der 61. Saison weiter machen, als wenn man nie 60. geworden wäre.

Variante 2 wäre in der neuen Saison 2 neue Jubiläen daraus zu machen ...

50. + 11. Saison. Das wäre die närrische Variante.

Oder denkbar wäre auch die Frauenversion, für die das Jahr zwischen dem eigenen 29 und 30 Geburtstag das längste ist ... nämlich 29 +1, 29 + 2, 29 + 3 usw. Nur hat der Verein ja kein Problem mit dem Älterwerden. Ist das also für uns eine Lösung?    

Es bleibt also spannend, welche Variante zum Tragen und wie die neue Saison des MKC sein wird ?  

Aber wie verbringt eigentlich ein Karnevalsverein eine Saison, die nicht stattfinden darf, in der man sich nicht treffen oder gar trainieren darf?

Büttenredner wie Werner und Hütte, die sich dem Nonsens und Klamauk verschrieben haben, könnten Büttenreden auf Vorrat schreiben, weil die Texte meist zeitlos sind.

Schwieriger hat es da schon Till Eulenspiegel, aka Andreas, mit seinen politischen Texten. Die müssen aktuell sein. Gestern schmeißt eine Frau einem anderen Blumen vor die Füße, heute empfängt sie selber welche. Heute denken wir über Gondoliere, Baumkronenpfad und Seilbahn für die BUGA nach. Morgen ist man froh, wenn der Fußweg zum Petersberg rechtzeitig fertig wird.

Tja, und die Balletts und Garden könnten max. die Choreografie theoretisch lernen. Macht aber auch keinen Sinn, weil der ausgewählte Song heute der Karnevalshit ist, morgen aber schon verstaubt und antiquiert. Aus „Cordula Grün" zum Beispiel ist längst die Farbe entwichen.

Aber was hat der MKC dann in der närrischen nicht närrischen Saison 2020 / 2021 getan ? Er hat alles Alte rausgeschmissen und neu gemacht. Keine Angst, unsere Rentner, Pensionäre, Vorruheständler sind noch dabei.

Wir haben das Vereinshaus für das große Jubiläum auf den neuesten Stand gebracht. Unter Federführung von Martin - „Bob, dem Baumeister“ - wurden die Vereinsräume gestrichen, neuer Fußbodenbelag verlegt, neu möbliert, alles hell und einladend gestaltet. Ein großer Dank nochmals an dieser Stelle an alle Mitwirkenden und  Helfer. Das NAW (für unsere jüngeren Leser, die im Geschichtsunterricht eher Bilder interpretieren als ernsthaft die Meilensteine der deutschen Geschichte zu lernen: das Nationale Aufbauwerk) wäre einst sehr stolz auf euch gewesen, heute sind wir es!       

Auch die Vereinschronik ist nun lückenlos und up to date.

Beim 60. gibt es nicht mehr allzu viele, die von der Geburt berichten können.

Dank Archivar Harald und Öffentlichkeitsminister a.D. Wolfgang, aber nicht zu verwechseln mit Johann Wolfgang von ..., und ihren fleißigen Zuträgern ist das MKC-Lebenswerk informativ, anschaulich und umfassend geworden.

Wir haben sie dafür in ewiger Dankbarkeit als neue Autoren für die Seniorenredaktion der „Thüringer Allgemeinen“ vorgeschlagen, damit auch auf diesen Seiten zukünftig mal was inhaltlich Sinnvolles zu lesen steht.

Tja, und dann gab es noch ein paar Unentwegte, die ihre Kindheitsträume wahr machten und den Marbacher Teil des Erfurter Karnevalsumzugs mit Lego- und Playmobil-Figuren nachgestaltet haben. Das Video dazu ist auf unserer Homepage zu sehen. Auch für die detailgetreue Umsetzung dieser tollen Idee danken wir dem Zugmeister a.D. (Gewusst wie - Erfahrung kann man eben nicht kaufen) mit seinen Helfern nochmals.

Allerdings sind evtl. kursierende Meinungen, dass der Umzug von den beiden genannten Spielwarenherstellern gesponsort wurde leider Fake – News. Wir tragen als Verein alle Kosten dafür selber. War aber nur möglich, weil wir an Kamelle sparen konnten.

Nun hoffen wir mal alle, dass wir uns schnellstmöglich steigende Inzidenzzahlen ersparen, damit es zur kommenden Saison wieder „Marbach Heijo" durch unsere Narrhalla und vom Umzugswagen klingt !

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