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Internationaler Frauentag - Ein Dank an alle Frauen

Unser Alt-Präsident Andreas Schulz hat es immer sehr treffend benannt: „Ohne die Frauen geht es nicht.“

Er meinte dies zwar spezifischer auf die Aktivitäten im Verein gemünzt, also die Schwierigkeit oder gar Unmöglchkeit, den Aufgaben als Minister beim MKC gerecht werden zu können, wenn die bessere Hälfte dieses Engagement nicht gut findet oder besser noch mit lebt.

Aber sind wir mal ehrlich: Hat er nicht auch außerhalb des närrischen Daseins Recht mit seiner Aussage? Ja, hat er. Denn was wären wir ohne unsere Frauen? Ohne deren Selbstverständnis, sich erst dann ruhig auf die Couch setzen zu können, wenn die Familie versorgt, die Schulaufgaben der Kinder gemacht, die Hausarbeit erledigt, alle um sie herum zufrieden sind. Und das in einer gleichberechtigten Gesellschaft zumeist neben einem Vollzeitjob, den sie ganz nebenbei auch noch bewältigen.

Für all diese Leistungen, die unsere Frauen ganz selbstverständlich erbringen, sollten wir Männer viel viel häufiger Danke sagen, nicht nur an einem Frauentag. Aber ganz zweifelsfrei sollte man es an einem Internationalen Frauentag nicht versäumen, eben all das zu tun, was Frauen eben einfach gut finden und Ihnen dadurch zeigen, was sie uns bedeuten. Ganz gleich, ob mit einem Blumenstrauß 💐, einem Schmuckstück 💍, einem gepflegten Candle-Light-Dinner, Pralinen oder einer guten Flasche Wein 🍷. Der Phantasie sind nahezu keine Grenzen gesetzt, denn auch ein: „Schatz, heute mach ich mal die Bügelwäsche“ oder sowas Ähnliches kommt sicher gut, insbesondere in Kombination mit einer Aufmerksamkeit, die man den Frauen an diesem Tag unbedingt schenken sollte.

Und weil wir daran gedacht haben, möchten wir allen Frauen einen wunderschönen Frauentag wünschen, wir sind so froh, dass es euch gibt. Womit wir wieder bei den Worten vom Altpräsidenten wären: OHNE EUCH GEHT ES EINFACH NICHT!“

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Der Rosenmontag folgt normalerweise einem ganz einfachen Schema: am Vormittag bis in den frühen Nachmittag hinein sind wir unterwegs und besuchen soziale Einrichtungen. Genau genommen werden wir zum Auftakt besucht von unseren Marbacher Lausbuben, also den Kindern des örtlichen Kindergartens. Nach einem kurzen Programm steigen wir dann in den Bus, um nacheinander das Förderzentrum 1, danach geht es weiter in die Christophorus-Werkstätten-Zweigwerkstatt in der Leipziger Straße und schließlich die „große“ Werkstatt auf dem Ringelberg.

Man kann ja mittlerweile schon fast standardmäßig sagen, dass in diesem Jahr alles anders ist und die traditionelle Version in der Form leider nicht machbar war. Aber wir wären nicht der MKC, wenn uns das davon abhalten würde, nicht wenigstens etwas zu machen, wenn etwas geht.

Also haben wir kurzerhand überlegt, wie es denn wäre, mit der Botschaft „süß und gesund“ all unsere Partnereinrichtungen zu besuchen. Gesagt, getan.

Als allererstes haben wir uns einen Unterstützer für den „Gesund“-Part gesucht. Was wäre da naheliegender, als sich gesundes Obst direkt vom Erzeuger zu holen. Wie gut, dass Marbach einen solchen hat und dieser auch direkt bereit war, die Aktion zu unterstützen. Vielen Dank an das Team vom Marbacher Obstgarten um Ralf Großstück, wirklich toll, dass ihr so spontan mitgemacht habt.

Schließlich ist Karneval gerade am Rosenmontag nichts ohne die zugehörigen Karnevalskamellen. Sollte aber jemand denken, dass es olle Kamellen gewesen wären: Sorry, als Kind der Werbung kann ich nicht umhin, klarzustellen, dass es „wunderbare Storck-Bonbons“ waren, Storck-Riesen, von denen der kleine Michael immer direkt bei Frau Lange im Laden den ersten gegessen hat und schließlich die guten Werther’s Echten, ähh Original, die der Großvater schon von seinem Großvater bekam und daher heute selbstverständlich auch seinem Enkel gibt. Gut, ich wollte ja keine Werbung machen, es ist einfach mit mir durchgegangen.

Mit einem Präsentkorb je Einrichtung haben sich dann also die Minister Hanemann und Cizek auf den Weg gemacht und die Präsente überreicht. Erfreulich war für uns zu sehen, dass zumindest im Kindergarten und der Schule die Kinder verkleidet waren und dort zumindest versucht wurde, den Kindern trotz aller suboptimaler Rahmenbedingungen von Corona und Krieg ein bisschen Karnevalsfeeling zu vermitteln. Unsere Präsente passten da sicher ganz gut dazu. Und auch wenn in den Werkstätten dieses Jahr keine Karnevalsveranstaltungen liefen, freute man sich auch dort über unseren Besuch.

Karneval bedeutet eben Freude zu schenken, obgleich wir uns alle einig waren: „Nächstes Jahr sollte es wieder eine richtige Kappenfahrt sein!“

Geschafft - 3. Frühschoppen als krönender Saisonabschluss

Hält man sich die aktuelle politische Situation in Osteuropa vor Augen, gibt es eigentlich keinen Grund, feiern zu wollen. Irgendwie hat man das Gefühl, als würde sich Geschichte wiederholen. Ein kleiner Mann, der offensichtlich unter Größenwahn leidet, konstruiert eine Geschichte - der angebliche Genozid im Donbas-Gebiet ist die russische Variante des Sender Gleiwitz - die seine Kriegsambitionen rechtfertigt und plötzlich führt er Krieg gegen einen deutlich unterlegenen Nachbarn. Schlimm, dass Herr Putin aus der Historie scheinbar nichts gelernt hat und plötzlich gibt es in Europa wieder einen Krieg - das schien lange ebenso unwahrscheinlich wie die Pandemie, die uns schon 2 Jahre im Griff hält.

Wir haben uns am gestrigen Samstag dennoch entschieden, unseren 3. Frühschoppen und damit die letzte öffentliche Veranstaltung in unserer 61. Saison durchzuführen. Aber nicht, ohne an die Menschen in der Ukraine 🇺🇦 zu denken und uns mit diesen zu solidarisieren. Mit einer kurzerhand von Wolfgang Mahrle zusammengeschriebenen und mit Unterstützung der Stammtischbrüder vorgetragenen Variante der Antikriegslieder „No Man‘s Land“ von Eric Bogle sowie dessen deutschsprachiger Fassung „Es ist an der Zeit“ von Hannes Wader eröffneten wir die eigentlich närrische Veranstaltung sehr nachdenklich. Und unser Publikum quittierte dies mit hoher Sensibilität, Verständnis, Zustimmung - kurzum: alle Anwesenden fanden es gut und richtig, dass wir nicht kurzfristig abgesagt haben, und fanden es ebenso passend, aufgrund der Situation kurzzeitig aus dem eigentlich närrischen Frohsinn auszubrechen.

Aufgrund der hieraus folgenden Verzögerung eröffnete Präsident Dr. Frank Limberger den Frühschoppen rd. 10 Minuten später offiziell. Der Rest der Geschichte ist dann schnell erzählt:

Vor einem coronabedingt in der Platzkapazität limitierten, aber dennoch bis auf den letzten Platz ausverkauften Haus konnten die unterschiedlichen Akteure in den Kernelementen des Karneval, also Tänzer 👯 💃, Büttenredner und Sänger👨‍🎤  👩‍🎤 noch ein letztes Mal in dieser Saison zeigen, was sie können. Und wie sie konnten. Die Resonanz des wirklich phantastischen Publikums verdeutlichte eindrucksvoll und eindeutig, dass wir uns keineswegs verstecken müssen - dass wir Karneval einfach können!💪🏻👍🏻

Dass es in Marbach einfach schön närrisch ist, zeigten auch die beiden Erfurter Prinzenpaare, die es sich auch an diesem Wochenende nicht nehmen ließen, uns zu besuchen. Dieses Mal wurden sie begleitet von den KKH-Trommlern, die dem Ein- und Ausmarsch der royalen Tollitäten den nötigen Bumms verliehen.

Zum Abschluss unserer Rückblicke ist es regelmäßig an der Zeit, Danke zu sagen. Dieser Dank geht in diesem Jahr zuvorderst an unseren Präsidenten, der wenige Wochen nach seiner Amtsübernahme nicht nur bei der Vorbereitung intensiv eingebunden war, sondern auch eine vorzügliche Sitzungsleitung gemacht hat. Ebenso gilt der Dank allen, die vor und hinter den Kulissen zum Gelingen der Saison ihren Beitrag geleistet haben - egal ob als Vereinsmitglied, Sponsor, Unterstützer, Cateringcrew, Publikum oder - um wirklich niemanden zu vergessen - in sonstiger Rolle und Funktion. Und schließlich gilt unser Dank Anja Derowski von den Funke-Medien, die nach der Vorberichterstattung in der TA (https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/erfurt/egal-wie-es-kommt-wir-bleiben-naerrisch-id234653407.html) auch gestern selbst vor Ort war, sich von der guten Stimmung überzeugt hat und als „neutrale Beobachterin“ auch ein paar schöne Schnappschüsse von der Veranstaltung veröffentlicht hat (https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/erfurt/3-fruehschoppen-des-marbacher-karneval-clubs-id234677785.html).

Am Aschermittwoch werden wir die 61. Saison traditionell im engsten „Familienkreis“ zu Grabe tragen. Naja, und dann gilt ja schon wieder die alte Fußballerweisheit, dass nach‘m Spiel vor dem Spiel ist.

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Als mich gestern nach unserem 2. Frühschoppen einer unserer Einlassdienst-Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Marbach fragte, ob wir  bereits Bergfest feiern könnten, musste ich selbst erst verinnerlichen, dass wir bereits das 2. Drittel dieser 61. Saison gespielt hatten. Wenn die Spitze des Berges also die Mitte der Saison darstellt, waren wir gestern kurz nach 12 also bereits auf dem Gipfel. Und sind nun bereits übern Berg. Aber um ein bisschen in der Bildsprache eines Eishockey-Spiels zu bleiben, würde ich sagen: Wir haben gegen den haushohen Favoriten in jedem Drittel mindestens 3 Tore gemacht, während hinten die Null steht.

Oder anders ausgedrückt: Unsere beiden Veranstaltungen vom Wochenende waren einfach Klasse! Klar, das muss der ja jetzt schreiben, könnten Sie sich denken. Aber richtig gut war eine Veranstaltung doch insbesondere dann, wenn man nicht nur selbst damit zufrieden ist, sondern wenn die Gäste einem dieses Feedback geben, am Besten noch ungefragt. “Das war eine sehr gelungene Veranstaltung […] Lob und Dankeschön an alle Beteiligten. Wir sind in der nächsten Saison ganz sicher wieder dabei.“ schrieb ein Gast gestern Morgen in einer E-Mail. „Marbach geht immer! Es war ein mega tolles Feeling heute beim MKC! Wahnsinn […]“ waren die Worte, die Ex-Karnevalsprinz Kai Grün in seinem Facebook-Post fand.

Wir haben es also gewagt und gewonnen. Dank umfangreichem Hygienekonzept und dem Mut, auch unter schwierigen Rahmenbedingungen Veranstaltungen in einer Art Mini-Saison machen zu wollen, haben wir der Corona-Situation ein bisschen Normalität abringen können und das Resultat gibt uns Recht.

In seiner Eröffnungsrede als neuer Präsident fand Dr. Frank Limberger auch die rechten Worte, warum wir dies tun. Weil ein Karnevalsverein halt Karneval machen will und weil dabei insbesondere der Nachwuchs, also unsere jüngsten Aktiven, irgendwann auch die Ernte einfahren will, die für die Mühen des Trainings über ein ganzes Jahr hinweg entlohnt: glücklich und mit leuchtenden Augen auf der Bühne stehen zu können, zu zeigen, was man kann. Und das haben sie.

Natürlich haben sich auch alle anderen Aktiven, egal ob vor oder hinter den Kulissen, von ihrer besten Seite gezeigt. Und damit war das Feeling eben nicht nur ein bisschen so wie früher. Wer den Frühschoppen in Marbach kennt, weiß ganz sicher, was ich meine.

Nun gilt es nur noch, auch das 3. Drittel am kommenden Wochenende so zu spielen wie die ersten beiden, dann können wir stolz und zufrieden vom sinnbildlichen Eis gehen: 10:0 für den MKC.

Zum Schluss gilt ein besonderer Dank unserer „Abwehrreihe“. Denn ohne die Unterstützung unserer Feuerwehr bei der Umsetzung des 2G+, den unermüdlichen Einsatz von UBE Bernhard Fritz, komplettiert um Udo Jentsch und das LES-Team, an den Reglern der Technik und natürlich unsere treuen Sponsoren wäre das Dargebotene nicht darzubieten gewesen. 🙏💪🏻

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Keine Atempause, Geschichte wird gemacht……

So sangen es die Fehlfarben schon 1982.

Nun maßen wir als MKC uns sicher nicht an, Weltgeschichte zu schreiben, aber dieses weltweite Coronadings ist ja eine Geschichte für sich. Und zumindest in der Region sind wir mit unseren geplanten Frühschoppen einer von wenigen Karnevalsvereinen, die trotzdem was machen. In der einfachen Logik einer Pipi Langstrumpf könnte man also durchaus behaupten, wir machen Geschichte!

Und auch wenn alles, aus bekannten Gründen, ein bisschen kleiner, ein bisschen weniger und ein bisschen familiärer sein muss, kommen wir um eine umfangreiche Vorbereitung nicht umhin.

Diese gingen am Samstag in die nächste Etappe. Der „Umbau“ des Sport-und Freizeitzentrum Marbach zu unserer Narrhalla stand an.  Elferrat, Männerballett, aber auch viele Mitglieder und Freunde des Vereines packten mit an. Sportgeräte wurden in die Lager verbracht, die Fenster verdunkelt, Kabel für Licht und Ton verlegt, die Wände mit historischen Bühnenbildern und Werbebannern unserer Sponsoren geschmückt und letztendlich der Hallenboden mit einem eigens angeschafften Belag ausgelegt.

Wie immer gaben hier die Minister Hanemann Junior und Senior mehr oder weniger lautstark den Takt an. Zwischenzeitlicher Materialmangel wurde mit Versorgungsfahrten in die Werkzeugkeller mancher Minister oder zum Baumarkt behoben und selbst kleine Malheure, wie ein zerborstener Tacker, hielten uns nicht auf. Am Ende zählt das Ergebnis und das war nach diesem Kraftakt à la bonne heure!

Aber fertig ist noch lange nichts. Bühnenaufbau, Licht und Tontechnik, Garderoben, Tische und Bestuhlung, die Versorgungsstrecke unseres Caterers und natürlich die Dekoration mit Luftballongirlanden sind noch zu stemmen. Auch die letzten Proben aller Akteure sowie ein Soundcheck mit unserer „verkleinerten“ Kapelle stehen noch, an bevor es endlich mit euch allen losgehen kann.

Dann soll es ab Samstag wieder heißen…….

Ein dreifach donnerndes
Marbachia Hejo!